Kfz-Leasing

Kfz-Leasing als Alternative zum Autokauf auf Kredit

Kfz-Leasing beim Autokauf
(Foto: arthurhidden - fotolia.de)

Unterschied: Kauf eines Autos - Leasing eines Autos

Der größte Unterschied besteht darin, dass man beim Kauf des Autos Eigentümer desselben wird, während man beim Leasing nur der Nutzer wird.

Leasing lohnt sich für Privatpersonen nur selten

Auto mit Leasing finanzieren
Auto mit Leasing finanzieren (Foto: Edler von Rabenstein - fotolia.de)

Autoleasing für Privatpersonen ist eine Marketing-Maßnahme der Autohersteller, um den Absatz der Fahrzeuge zu fördern. Durch geschickt ausgewählte "niedrige Anzahlungen" und vergleichsweise "hohe Restwerte" kann man oftmals Leasingraten anbieten, die deutlich unter denjenigen Raten liegen, die der Kauf auf Kredit kosten würde. Allerdings ist man bei diesen Verträgen nicht vor Überraschungen sicher.

So muss man in manchen Fällen das Auto an den Händler zurückgeben, ohne die Möglichkeit zu haben, einen Nachfolgevertrag abzuschließen. Hat man einen Kilometervertrag abgeschlossen und die vertragliche Fahrleistung überschritten, muss man für jeden Kilometer eine bestimmte Nachzahlung leisten. Eventuell fällt auch der Restwert deutlich geringer als geplant aus, sodass eine erhebliche Nachzahlung anfallen kann. Das muss aber nicht so sein. Aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass sich die Leasing-Firma refinanzieren muss und die Zinsen hierfür in einem entsprechenden Aufschlag in den Leasingraten enthalten sind.

Leasing für Selbstständige oder Unternehmen

Bei dieser Kundengruppe hat das Leasing erhebliche Vorteile, denn statt der vielschichtigen buchhalterischen Berechnungen hat man eine feste monatliche Rate, die - falls keine Privatnutzung anfällt - im vollen Umfang steuerliche Betriebsausgabe darstellt und so entsprechend Steuern einspart. Beim Leasing für Unternehmen gibt es verschiedene Vertragsgestaltungen.

Leasing für Selbstständige
Leasing für Selbstständige (Foto: Syda Productions - fotolia.de)

Zunächst einmal gibt es das reine Finanzierungsleasing, bei dem die Abwicklung so läuft wie bei einem Privatleasing. Der nächste Schritt - empfehlenswert insbesondere dann, wenn der Unternehmer selbst in einer ungünstigen Schadensfreiheitsklasse ist - wäre dann das Finanzierungsleasing inklusive Versicherungsschutz. Hierbei bezahlt das Leasingunternehmen auch die Versicherungsprämie und gibt diese mit einem gewissen Aufschlag an den Leasing-Nehmer weiter.

Wer aber die "buchhalterische Bequemlichkeit" schätzt, für den ist das Full-Service-Leasing die beste Lösung, den in diesem Falle steht die Leasinggesellschaft auch für die Wartungskosten und ggf. auch für die durch Unfälle verursachten Kosten gerade. Dem Nachteil der recht hohen Leasing-Raten (steuerlich abzugsfähig) steht der Vorteil der guten Kalkulierbarkeit gegenüber. Das Restwertrisiko oder Kilometerrisiko ist aber auch bei dieser Form des Leasing gegeben.

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