Umschuldung - sinnvoll oder nicht?

Vor- und Nachteile von Umschuldungskrediten

Kredit umschulden
(Foto: Marlee - fotolia.de)

Ob eine Umschuldung sinnvoll ist oder nicht, hängt von den jeweiligen Umständen ab.

Strukturelle Probleme

Umschulden je nach Fall
Umschulden je nach Fall (Foto: Michael S. Schwarzer - fotolia.de)

Unter einem strukturellen Problem ist der Sachverhalt zu verstehen, dass der Dispokredit ständig beansprucht werden muss, um die laufenden Lebenshaltungskosten zu decken. In einem solchen Fall ist die Umschuldung nicht sinnvoll, sondern dürfte im Ergebnis dazu führen, dass ein Insolvenzverfahren notwendig werden wird.

In diesem Falle sollte man statt einer Umschuldung den Gang zum Schuldnerberater wählen und mit diesem zu erörtern, wo man dauerhafte Einsparungen erzielen kann und wie man gegebenenfalls sein Konsumverhalten ändern muss, um den Dispo nicht mehr in Anspruch nehmen zu müssen.

Außerhalb von strukturellen Problemen

Haushaltsgroßgeräte wie Herd, Kühlschrank, Gefrierschrank, Waschmaschine, Wäschetrockner, Fernseher unterliegen dem Verschleiß. Üblicherweise geht man heutzutage von einer Nutzungsdauer von zehn Jahren aus. In dieser Zeit ist auch die Beschaffung von Ersatzteilen meist problemlos möglich. Nach einer solchen Nutzungsdauer sind die Geräte oftmals verbraucht. Eine Neuanschaffung ist dann eine sinnvollere Alternative als eine Reparatur, die nur kurzfristig weiterhilft.

Hat man also für diesen Ersatzbedarf seinen Dispokredit in Anspruch nehmen müssen, ist eine Umschuldung in einen Ratenkredit mit festen monatlichen Raten sinnvoll, weil ja auch die Nutzung dieser Geräte nicht auf einen Tag beschränkt ist. Ging es aber nur darum, die aktuellste Technik zu haben, so erscheint die Aufnahme eines Kredites wenig sinnvoll.

Umschuldung in einen anderen Kredit
Umschuldung in einen anderen Kredit (Foto: Stauke - fotolia.de)

Vorteile einer Umschuldung

Eine Umschuldung erscheint immer dann vorteilhaft, wenn damit eine dauerhafte Entlastung des Haushaltsbudgets einhergeht. Damit ist gemeint, dass es nach der Umschuldung möglich sein muss, die laufenden Raten und sonstigen Verpflichtungen zu erfüllen, ohne dass hierfür erneut der Dispokredit in Anspruch genommen werden muss. Wäre dies der Fall, wäre der Gang zum Schuldnerberater der bessere Weg.

Kann man die Umschuldung in eine Baufinanzierung integrieren, dürfte eine spürbare monatliche Entlastung zu erzielen sein.

Nachteile einer Umschuldung

Jede Umschuldung sorgt dafür, dass man im Ergebnis mehr bezahlen muss als vorher. Es fallen beispielsweise Gebühren an und es müssen Zinsen für höhere Summen bezahlt werden. Im Ergebnis macht eine Umschuldung alles teurer. Deswegen sollte man versuchen, mit möglichst wenigen Krediten auszukommen.

Vor- und Nachteile einer Umschuldung
Vor- und Nachteile einer Umschuldung (Foto: vege - fotolia.de)

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